Bewegendes Ende des Monats der Weltmission

Mit einem festlichen Gottesdienst hat am Sonntag (22. Oktober) der Monat der Weltmission seinen Höhepunkt gefunden. Der feierliche Abschluss fand in diesem Jahr im Bistum Augsburg statt. Bischof Konrad Zdarsa empfing die missio-Gäste aus Burkina Faso, darunter Kardinal Philippe Ouédraogo, in der Kirche Zu den Heiligen Engeln in Landsberg am Lech. Nach einem gelungenen Sonntag der Weltmission blickt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber zurück auf knapp vier intensive Wochen der Begegnung und des Austauschs.

 

Die missio-Projektpartner aus dem westafrikanischen Land hatten eine Mission: Quer durch Deutschland waren sie unterwegs, um von den großen Herausforderungen in ihrer Heimat zu erzählen und über ihre wichtige Arbeit zu berichten – an Schulen oder Fachhochschulen, bei Workshops, Tagungen, Begegnungsabenden und Podiumsdiskussionen. „Offensichtlich haben unsere Projektpartner und wir mit unseren Themen die Menschen in Deutschland nicht nur erreichen, sondern auch berühren können“, sagt missio-Präsident Wolfgang Huber.

Festlicher Gottesdienst am Sonntag der Weltmission in Landsberg am Lech © missio

 

„Wie können Frauen in Burkina Faso dazu befähigt werden, ihr Leben in die Hand zu nehmen und dadurch nachhaltige Entwicklung für eine Gesellschaft anstoßen? Wie kann der muslimisch-christliche Dialog im Alltag wirklich gelingen und dadurch der Nährboden für Extremisten entzogen werden? Das sind Fragen, die wir diskutiert haben und die auf großes Interesse gestoßen sind.“

missio-Präsident Huber sieht das Konzept des Weltmissionsmonat bestätigt: „Egal ob ein Schüler, der zum ersten Mal von missio hört, oder ein langjährige Förderer unserer Arbeit – es ist wichtig, dass Menschen hierzulande die Chance bekommen, engagierte Partner dieser weltweiten, erfolgreichen Solidargemeinschaft kennenzulernen. Solche Begegnungen weiten den Blick. Und sie haben immer auch mit uns und unserem Leben hier zu tun.“

 

„Mit diesem Weg Großes bewirken“

Zum Beispiel wenn Abbé Jacob Lompo, der Kindern und Jugendlichen in den illegalen Goldminen Burkina Fasos mit Schulen eine Perspektive bieten möchte, zusammen mit einer Goldschmiedin für nachhaltig gewonnene Rohstoffe eintritt. Oder wenn Kardinal Philippe Ouédraogo davon berichtet, wie Kirche in unruhigen Zeiten das nötige Gewicht für einen stabilen interreligiösen Dialog geben kann.

 

missio-Projektpartner Abbé Jacob Lompo im Gespräch © missio

„Die Projektarbeit von missio basiert auf der gelebten Solidarität einer partnerschaftlichen Weltkirche. Im Monat der Weltmission kann jeder hier in Deutschland selbst erleben, warum wir mit diesem Weg Großes bewirken können“, sagt missio-Präsident Huber.

Text: Kristina Balbach

 

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