Auf ein friedliches neues Jahr!

Das Jahr beginnt mit dem Weltfriedenstag. Seit Ende der 1960er Jahre feiert ihn die katholische Kirche am 1. Januar. Verbunden ist er in jedem Jahr mit einer Weltfriedensbotschaft des Papstes. In diesem Jahr verurteilt Papst Franziskus darin eine „Eskalation von Einschüchterungen“ in der Politik sowie unkontrollierten Waffenhandel. Im Wortlaut gibt es die Papstbotschaft hier>>

Auch unser Präsident von missio München hat sich zum Weltfriedenstag Gedanken gemacht. So appelliert Monsignore Wolfgang Huber an die internationale Gemeinschaft, dauerhaften Frieden in Syrien herzustellen und den Wiederaufbau voranzutreiben: „Seit mehr als sieben Jahren erleben die Menschen in Syrien unvorstellbares Leid. Wir dürfen nicht zulassen, dass sich diese humanitäre Katastrophe auch im neuen Jahr fortsetzt“, sagt Huber.

Im syrischen Aleppo unterstützt missio München die Franziskaner, die sich seit Beginn des Krieges mit einem breit aufgestellten Hilfsprogramm um Menschen in Not kümmern.Unser Projektpartner Pater Ibrahim Al-Sabbagh berichtet, dass die Kämpfe dort seit Ende 2016 stark zurückgegangen sind, aber die Situation in Aleppo für die Bevölkerung immer noch sehr schwierig ist: „Es gibt kaum Arbeit und die ständig steigenden Preise machen die Familien noch ärmer.“ Es fehle an fast allem – vor allem aber an Nahrungsmitteln und medizinischer Versorgung. „Für die Regierung hat der Wiederaufbau von Aleppo keine Priorität, daher haben wir derzeit auch keine Hoffnung auf ein baldiges Ende dieser Krise“, sagt der Franziskaner.

Langsam kehren zwar wieder Menschen nach Aleppo zurück, doch die Einwohnerzahl der Stadt hat sich seit Beginn des Krieges drastisch reduziert: von einst drei Millionen Einwohnern auf ungefähr 1,4 Millionen. Von den etwa 150 000 Christen, die in Aleppo lebten, sind heute nur noch rund 30 000 übrig.

Über das Hilfsprogramm der Franziskaner erhalten die Menschen in Aleppo Nahrungsmittel, Hygieneprodukte, Medizin und Kleidung. Kinder können zur Schule gehen, und Geflüchteten wird bei der Wohnungssuche geholfen, wenn sie wieder in ihre Heimatstadt zurückkehren. „Der Wunsch der Bewohner, endlich wieder ein normales Leben führen zu können, ist spürbar, auch wenn sie sicherlich noch viel Ermutigung und Unterstützung benötigen“, sagt Pater Ibrahim Al-Sabbagh.

Wenn Ihr missio und seine Projektpartner unterstützen wollt, dann klickt sehr gerne HIER>> Wir unterstützen die Menschen dort, wo die Hilfe am Nötisten ist!

Ein herzliches Dankeschön Euch allen – und einen wundervollen Start in ein hoffentlich friedliches 2019!

Herzlichst, Euer Team von missio for life

Unser Weltfriedenstag-Foto wurde von unserem Fotografen Fritz Stark aufgenommen in der Ortschaft Teleskuf in der Ninive-Ebene im Nord-Irak. Foto © FRIEDRICH STARK
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