Das Schicksal der Jesiden – Jetzt im neuen missio magazin

Fast vier Jahre sind vergangen, seit Kämpfer der Terrormiliz „Islamischer Staat“ Tausende Jesiden aus ihren Dörfern im Nord-Irak vertrieben. Menschen starben, viele Mädchen und Frauen wurden verschleppt, Familien zerbrachen.

„Wir können nie mehr zurück nach Hause. In den Bergen von Sindschar haben sie alles zerstört.“

Für die neueste Ausgabe des missio magazins sind Redakteur Christian Selbherr und Fotograf Friedrich Stark in den Irak gereist und haben dort in den Flüchtlingslagern Überlebende getroffen. Angehörige einer religiösen Minderheit, deren Zukunft völlig offen ist.

Die Männer und Frauen erzählen von ihrer Tragödie, davon, wie der IS innerhalb weniger Stunden ihre Dörfer in den Bergen von Sindschar im Nord-Irak überrannte. Sie berichten von ihrer Flucht, von der von Tag zu Tag wachsenden Verzweiflung: „Wir wollten hinüber, wo Syrien liegt“, erinnert sich eine Frau. Tagelang irrten die Jesiden umher. „Wir aßen, was wir noch von den Bäumen pflücken konnten“, berichten sie.

Die Zukunft der Jesiden ist heute völlig ungewiss. Die Überlebenden sind in Lagern in Kurdistan gestrandet oder leben als Asylbewerber in Europa. Familien sind  zerissen und warten vergeblich darauf, wieder zusammenzufinden. Die komplette Reportage könnt Ihr Euch hier herunterladen>>

 

 

 

 

 

 

Im neuen missio magazin findet Ihr außerdem die große Reportage über die „Hühner-Hölle in Nigeria“. Hier erfahrt Ihr, wie der illegale Handel mit Hühnerfleisch aus Europa oder den USA einheimische Bauern und Marktfrauen schädigt. Eigentlich gibt es in Nigeria ein Einfuhrverbot , aber die Märkte sind voll von tief gefrorenem Geflügel aus dem Ausland.

Hier gibt es alle Infos über die aktuelle Ausgabe des missio magazins>>

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Viel Spaß beim lesen!

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