Das syrische Drama und seine Folgen

Endlich in Sicherheit! Flüchtlinge auf dem Münchner Hauptbahnhof.
Endlich in Sicherheit! Flüchtlinge auf dem Münchner Hauptbahnhof.

Tausende Menschen aus Syrien und dem Nahen Osten sind in den vergangenen Tagen und Wochen nach Deutschland geflohen. Besonders viele kamen in unserer unmittelbaren Nachbarschaft an: Mit Zügen aus Ungarn über Österreich am Münchner Hauptbahnhof, nur wenige hundert Meter vom missio-Haus der Weltkirche entfernt.

Sie haben sich vor Krieg und Gewalt in Sicherheit gebracht. Wie geht es jetzt für sie weiter? Und was können wir tun, damit den zurückgebliebenen Menschen in ihrer Heimat geholfen wird?! Auch missio richtet seinen Blick auf die Krisenregion im Nahen Osten:  Am Mittwochabend (9. September, 19.00 Uhr) laden wir zu einer Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Gästen aus Kirche und Gesellschaft aus Syrien, dem Libanon und Deutschland in die Abtei St. Bonifaz in München ein. Alle Infos dazu findet Ihr hier >>

Hussein Alhasan will Frau und Kind schnellstmöglich bei sich haben.
Hussein Alhasan will Frau und Kind schnellstmöglich bei sich haben.

Unser Kollege, missio magazin-Redakteur Christian Selbherr, berichtet für uns außerdem aktuell vom Münchner Hauptbahnhof. Er traf dort unter anderen Hussein Alhasan. Er hat es lebend aus Syrien geschafft und war zunächst in ein Auffanglager in die Türkei geflohen. „Meine Frau und unser kleines Kind sind noch dort“, erzählt der 25-Jährige. „Ich hoffe, dass wir bald wieder alle zusammen sein können.“

Glücklich angekommen: Familie Gorbani aus Afghanistan.
Glücklich angekommen: Familie Gorbani aus Afghanistan.

Unter den Flüchtlingen sind auch viele Menschen aus Ländern wie Pakistan und Afghanistan wie die afghanische Familie Gorbani. 19 Jahre alt ist der junge Vater Azizi Gorbani. Als er aus dem Zug steigt, trägt er ein Baby auf dem Arm. Seine kleine Tochter. „Sie heißt Nargas und wurde vor zwei Monaten geboren.“ Im Iran. Dorthin hatten sich Aziz Gorbani und seine 18 Jahre alte Frau Sarah gerettet.

Sie alle haben die so genannte Balkanroute eingeschlagen. „Wir sind von der Türkei mit dem Boot nach Griechenland“, sagt Hussein Alhasan. „Dann weiter durch Mazedonien und Serbien nach Ungarn.“ Einer der völlig überfüllten Züge aus Budapest brachte ihn schließlich nach München. Dort hat er nun einen Asylantrag gestellt. Mehr über die Flüchtlinge, die es bis nach München geschafft haben, lest Ihr hier auf missio.com >>

Ein Polizist verteilt Brezn.
Ein Polizist verteilt Brezn.

Im nächsten missio magazin (Erscheinungstermin 16. Oktober) wird es außerdem eine große Reportage über Flüchtlinge auf der so genannten Brennerroute geben: Sie kamen mit Schlauchbooten über das Mittelmeer nach Italien und wollen jetzt über die Alpen weitertreisen. Wie ist es ihnen dabei ergangen, welche Ziele haben sie, was sind ihre Beweggründe? Ein Reporterteam von missio hat sie auf ihrem Weg über den Brenner begleitet.

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