Eine Karte für Paulo

Postkarten für PREDA schenken Hoffnung und Freude!

Endlich war es wieder so weit: Im Rahmen einer Delegationsreise haben missio-Spender Anfang März die Organisation PREDA in der Stadt Olongapo auf den Philippinen besucht. Und diesmal hatten Sie etwas ganz besonderes im Gepäck: Postkarten von Schülerinnen und Schülern aus ganz Bayern und Österreich!

Missionspater und PREDA-Gründer Shay Cullen zusammen mit missio München-Präsident Wolfgang Huber bei der Übergabe der Postkarten © missio

Die Organisation ist schon lange ein Projektpartner von missio München und steht unter anderen auch bei unserem Bildungsprojekt missio for life im Fokus.

Pater Shay Cullen und seine kids © missio

Dort erzählen wir die Geschichte des Jungen Paulo, der, von zu Hause ausgerissen, sein Dasein auf der Straße fristen muss. Gewalt durch den eigenen Vater ließ ihn die Situation zu Hause nicht mehr ertragen. Und so musste er alleine klar kommen. In den Müllbergen versuchte er zunächst sein Überleben mit dem Verkauf von Rohstoffen, die sich aus dem stinkenden Unrat noch ausschlachten ließen, zu sichern. Doch die Sachen warfen nicht genug ab, um satt zu werden. So rutschte er dann doch noch in die Kriminalität ab und landete am Ende im Gefängnis. Schutzlos, bei Erwachsenen und unter richtig schweren Jungs. Dort konnten ihn schließlich Mitarbeiter von PREDA befreien.

PREDA steht übrigens für Peoples‘ Recovery, Empowerment and Development Assistance und bedeutet so viel wie Unterstützung der Menschen bei ihrer Erholung, Bemächtigung und Entwicklung. Der Name beschreibt also gleichzeitig das Programm.

© missio

Die Stiftung geht gegen Ausbeutung, Zwangsprostitution, Kinderhandel und Sextourismus vor. Sozialarbeiter sind in den Gefängnissen unterwegs, um nicht strafmündige Kinder freizubekommen. In den PREDA-Zentren werden die Mädchen und Jungen versorgt, psychologisch betreut und gehen zur Schule, um in ein selbstbestimmtes Leben zu starten. Aktuell bietet PREDA rund 70 Kindern im Zentrum Schutz.

Dank PREDA hat Paulo jetzt eine Zukunft. Aber auch Schüler/innen aus Bayern und Österreich bemühen sich, die Mädchen und Jungs auf den Philippinen zu unterstützen: Im Anschluss an den interaktiven Lern-Parcours lassen wir von missio for life Schüler/innen, die an unserem Bildungsprojekt teilnehmen, Postkarten schreiben. Es geht darum, den jungen Menschen dort Hoffnung zu schenken und eine reale Brücke zu ihren Lebenswelten zu bauen. ‚Ihr seid nicht vergessen!‘ ist die Botschaft, die hinter dieser Aktion steckt und das Gefühl stärken soll, dass wir eine Solidargemeinschaft sind.

© missio

Jährlich kommen so rund einige hundert Postkarten zusammen, die wir sammeln und unseren Auslandsreferenten bei Projektbesuchen mit auf die Reise geben. So ist sichergestellt, dass die Botschaften auch wirklich ihr Ziel erreichen. Anfang des Monats war es also soweit und ein großer Stapel an Postkarten konnte den Jungs bei PREDA übergeben werden.

Und auch wenn wir es oft nicht glauben können, gerade diese kleinen Gesten verändern die Welt. Sie spenden Hoffnung und Mut, Dinge verändern zu können. Sie motivieren, den Kopf nicht hängen zu lassen. Sie schenken Freude und Solidarität, die so dringend gebraucht werden nach solch unmenschlichen Erlebnissen wie sie die Mädchen und Jungs erfahren mussten.

Danke für Eure lieben und aufmunternden Botschaften!!!

Missio-Delegation und die Mitarbeiter sowie Mädchen und Jungen bei PREDA © missio

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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