Entsetzen und Friedensforderungen nach Anschlag in Burkina Faso

„Wir sind alle geschockt von dem erneuten Anschlag in unserem Partnerland Burkina Faso. Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Opfern, deren Angehörigen und bei unseren Projektpartnern vor Ort in der Hauptstadt Ouagadougou“, betont missio-München-Präsident Monsignore Wolfgang Huber nach dem blutigen Anschlag mit mindestens 17 Toten und vielen Verletzten am Sonntagabend (13. August) in der Hauptstadt Ouagadougou.

„Ich habe Burkina Faso bei meinem Besuch vor wenigen Monaten kennengelernt als ein Vorbild für Dialog und Toleranz  zwischen den Religionen. Jedoch zeigt das Attentat wieder einmal, dass dieses Toleranzmodell an seinen Rändern bedroht ist. Extremisten dürfen nicht die Oberhand gewinnen! Jetzt ist es wichtiger denn je, sich dafür einzusetzen, den christlich-muslimischen Dialog zu fördern und Menschen guten Willens zusammenzubringen, damit sie die Zukunft des Landes gemeinsam gestalten“, sagt der missio-Präsident weiter.

 

missio unterstützt Dialog der Religionen

Burkina Faso steht in diesem Jahr im Mittelpunkt der missio-Aktionen rund um den Monat der Weltmission im Oktober – der größten Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit. Die Bevölkerung des westafrikanischen Landes bekennt sich zu 60 Prozent zum Islam. Christen stellen 23 Prozent der Einwohner. missio München unterstützt die Arbeit des burkinischen Bischofs Joachim Ouédraogo, der den Dialog der Religionen in seinem Heimatland vorantreibt. Er wird im Monat der Weltmission im Oktober neben weiteren Projektpartnern als Gast von missio München zu Besuch in Deutschland sein.

missio-Partner Bischof Joachim Ouédraogo trifft die muslimische Gemeinde in Dori. © Jörg Böthling

Bei einem Angriff mutmaßlicher Islamisten sind am Sonntagabend in einem Restaurant in der Hauptstadt Ouagadougou nach Angaben der Regierung Burkina Fasos mindestens 17 Menschen getötet worden. Bereits im Januar 2016 hatte ein islamistischer Terroranschlag mit 30 Toten Ouagadougou erschüttert.

 

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