Majestät und Missionar – Das neue missio magazin

Das brandneue missio magazin ist da! In der aktuellen Ausgabe 2/2017 ist ein ganz besonderer missio-Projektpartner auf dem Titelbild zu sehen: Pater Florian von Bayern. Er ist – wie der Reportagetitel schon verrät – „Majestät und Missionar“:

Florian von Bayern lebt und arbeitet in dem kleinen Ort Illeret am Ostufer des Turkana-Sees in Kenia, fast an der Grenze zu Äthiopien. Drei bis vier Tage dauert es, um die knapp 1000 Kilometer von dort in die Hauptstadt Nairobi zurückzulegen. Sein Ur-Ur-Ur-Großvater, König Ludwig I., hat den Ludwig-Missionsverein – und damit missio München – im Jahr 1838 gegründet.

„Du brauchst eine Bestimmung, wenn du hier zurecht kommen willst“, sagt Pater Florian über seine Arbeit. Die Reportage im neuen missio magazin bietet einen spannenden Einblick in das Leben des 59-Jährigen. Der Mönch aus Bayern wurde in Afrika zum Handwerker und Baumeister. Zuerst errichtete er das Kloster – größtenteils mit eigenen Händen –, dann eine Werkstatt, in der er junge Männer als Automechaniker anlernt, außerdem vollendete er den Bau der Kirche  von Illeret.

Pater Florian klärt praktische Fragen: Autoreparaturen, Fahren nach Nairobi oder zum Viehmarkt, Rücktransport von Wasser und Lebensmitteln.

Wenn Pater Florian länger hinaus fährt, Gottesdienste hält oder Hirtenfamilien besucht, lebt er bei den Nomaden. Ihn ärgert es, wenn den Dassanech aufgrund romantischer Vorstellungen vieler Europäer, die das Nomadentum in Afrika als edle und natürliche Lebensweise verkären, Chancen zur Entwicklung verwehrt werden…Denn die Probleme der Nomaden sind immens: Alkoholismus, Prostitution und damit Aids sind im Hinterland Kenias längst angekommen. Immer wieder brechen im Streit um Tiere, Land und Wasser tödliche Konflikte aus zwischen den Dassanech und den Gabbra, die weiter im Süden Leben. Wie Pater Florian hier vermittelt, wie er die Menschen von seiner Religion begeistert und ihnen eine Perspektive bietet, lest ihr hier in der Reportage im neuen missio magazin >>

Dialog zwischen Moschee und Kathedrale: Bischof Joachim Ouédraogo trifft die muslimische Gemeinde.

In der zweiten großen Titelreportage des neuen Hefts geht es um das westafrikanische Land Burkina Faso, das in diesem Jahr im Mittelpunkt unserer missio-Aktionen zum Monat der Weltmission im Oktober steht. Vor einem Jahr wurde das Land von einem schweren islamistischen Terroranschlag getroffen, insgesamt 30 Menschen starben. Das Land galt immer als Beispiel dafür, wie Christen und Muslime gut zusammenleben können. missio-magazin-Redakteur Christian Selbherr geht in seiner Reportage der Frage nach, inwieweit dieses Vorbild der Toleranz jetzt in Gefahr ist.

Außerdem im aktuellen missio magazin: Ein Augenzeugenbericht über den vergessenen Krieg im Südsudan,  die Historikerin Rebekka Habermas im Interview über ihr  Buch „Skandal in Togo“, sowie Berichte über Aleppo und den Frieden im Kongo.

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