Mary Mbaci: An der Seite der Flüchtlinge

Den Internationalen Frauentag (8. März) wollen wir zum Anlass nehmen, all unseren wunderbaren Projektpartnerinnen in Afrika, Asien und Ozeanien für ihre Arbeit zu danken. Als eine große Powerfrau stellen wir heute die Ordensschwester Mary Mbaci aus Kenia vor. Sie steht Frauen und jungen Menschen zur Seite, die vor Krieg und Unrecht in die Hauptstadt Nairobi fliehen.

Schwester Mary mit Flüchtlingen aus Somalia in Eastleigh, Nairobi.

missio-magazin-Chefredakteurin Barbara Brustlein hat Mary Mbaci vor kurzem in Kenia getroffen und berichtet in der nächsten Ausgabe des missio magazins vom Engagement der Ordensfrau in Nairobi. Hier ein Auszug:

Es gibt Leute, die das Eastleigh in Kenias Hauptsstadt Nairobi lieber meiden. „Klein-Mogadishu“ wird es auch genannt – nach der Hauptstadt des Chaos-Staates Somalia. Resolut bahnt sich Schwester Mary Mbaci, Direktorin der Caritas Nairobi, ihren Weg durch das Gedränge der Menschen zum Eingang eines Einkaufszentrums.

In der zweiten Etage befindet sich ein kleiner Laden, wenig mehr als eine Nische. Ein junger Mann bietet dort Herren- und Damenbekleidung feil: „Hassan hat etwas Großartiges geschafft“, sagt Schwester Mary und fasst den jungen Mann an der Schulter: „Dieses Geschäft ist eine echte Erfolgsgeschichte!“

Hassan Nour aus Somalia hat sich mit Hilfe eines Microkredits in Kenia ein kleines Geschäft aufgebaut. „Eine echte Erfolgsgeschichte“, freut sich Schwester Mary.

Der 29 Jahre alte Hassan Nour, der aus Somalia in Kenias Hauptstadt Nairobi flüchtete, hat seinen Laden mit Hilfe eines Mikrokredits aufgebaut – für den jungen Mann der Schritt in eine Zukunft auf eigenen Füßen.

Mit wirtschaftlichen Hilfen zur Gründung kleiner Unternehmen, Rechtsberatung und Sprachkursen geben die Schwester und ihre Mitarbeiter insbesondere jungen Menschen und Frauen eine Chance auf einen Neuanfang. „Gerade die Frauen wollen schnellstmöglich wirtschaftlich auf eigene Füße kommen und leisten dafür enormen eigenen Einsatz“, berichtet die Schwester.

Die Direktorin der Caritas Nairobi ist stolz auf jedes einzelne Schicksal, das sich zum Positiven wendet. „Sehen Sie, ich bin selbst so eine Erfolgsgeschichte, daher weiß ich, was das bedeutet“, sagt sie schmunzelnd. missio München hat der mutigen Ordensfrau aus Nairobi mit einem Stipendium die Ausbildung ermöglicht.

Die komplette Geschichte gibt es im nächsten missio magazin, das im April erscheint. Hier könnt Ihr Euch die Ausgabe sichern>>

Außerdem stellen wir mit unserer Aktion Furchtlos – nicht nur am Weltfrauentag!!! – missio-Projektpartnerinnen vor, die sich als starke Powerfrauen in der Einen Welt engagieren: www.missio-furchtlos.de.

 

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