missio for life startet neues Modul!

Endlich ist es soweit: Wir gehen mit einem neuen Modul an den Start – und bringen Euch mit unserem interaktiven Lernerlebnis nicht mehr „nur“ nach Indien und auf die Philippinen, sondern auch noch ins südostafrikanische Land Tansania!

Mit Hilfe von Virtual-Reality (VR)-Brillen schlüpfen die Schüler dabei in die Rolle des Jugendlichen Geoffrey aus Tansania, der nach einem Motorradunfall in seiner ostafrikanischen Heimat gelähmt bleibt. „Das neue Element soll vermitteln, welche Herausforderungen es bedeutet, mit einer Behinderung in einem afrikanischen Land zu leben“, erklärt missio-for-life-Referent Christian Homey. „Die Schüler werden motiviert, Parallelen zu ziehen zu ihrer eigenen Lebenswelt: Wie geht es Jugendlichen mit Behinderung eigentlich bei uns in Deutschland? Gibt es Ausgrenzung und Diskriminierung nicht auch hier?! Verständnis füreinander schaffen und Vorurteile abbauen, das ist unser Ziel bei missio for life.“

Geoffrey vor und nach seinem Motorradunfall…

Was die Schüler bei missio for life mit den VR-Brillen erleben, gibt es auch im wahren Leben: missio-Projektpartner Father Furaha Ntasamaye leitet im südlichen Bergland Tansanias, in der Stadt Mbeya, das Rehabilitationsprogramm Simama – was übersetzt „Steh auf!“ bedeutet. Ziel des im Jahr 2013 gegründeten Projekts ist es, Kinder und Jugendliche mit Behinderung in das Alltagsleben einzubeziehen.

Zur BR-Reportage „Hoffnungsschimmer: Hilfe für behinderte Kinder in Afrika“ >>

In unserem neuen missio magazin, das nächste Woche erscheint, gibt es unsere Reportage über das neue missio-for-life-Modul und über die Arbeit von Father Furaha, die das missio-for-life-Team zu der Lebensgeschichte rund um Geoffrey inspiriert hat. Hier könnt Ihr die Reportage schon einmal exklusiv herunterladen:

Lest hier die Reportage „Wir gehören dazu!“>>

Infos über missio for life:
Das mobile interaktive Lernerlebnis ist ab der 8. Jahrgangsstufe geeignet und thematisiert mit modernen Medien spielerisch Problemfelder in aller Welt – etwa arrangierte Ehen in Indien oder die Auswirkungen der Armut auf den Philippinen. Neben dem Leben von Geoffrey lernen die Jugendlichen auch noch den Alltag von Paulo und Mercedes von den Philippinen und Renu aus Indien kennen.

Die mobile Ausstellung ist jährlich an rund 40 Schulen in Bayern unterwegs. Die Module werden vor Ort an gewünschter Stelle, wie Aula oder Mensa, aufgebaut. missio-forlife- Referent Christian Homey begleitet die Schüler mit einer pädagogischen Vor- und Nachbereitung. Alle Informationen zu Ausstellung und Buchung bei missio-for-life-Koordinatorin Marion Roppelt (m.roppelt@missio.de) oder unter www.missioforlife.de.

Wir sehen uns in der Ausstellung oder lesen uns hier bald wieder,
Euer Team von missio for life

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