Nutzfahrzeuge auf den Philippinen – Teil 2

Baufahrzeuge:

Diese Kettenraupe schiebt den Abfall auf einen der größten Müllberge Metro-Manilas zusammen.

 

Da das philippinische Straßennetz von ca. 161.170 km Länge noch lange nicht alle Gebiete abdeckt,…
… kommt immer wieder die Straßenwalze zum Einsatz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Busse:

Für viele Philippinos die einzige Möglichkeit ihre Familie in den Heimatdörfern zu besuchen: Die unzähligen Überlandbusse!
Wer sich leisten kann, nimmt die klimatisierte Variante mit TV-Unterhaltung. Aber Vorsicht: Zum Standardprogramm zählen auch Filme mit brutalen Gewaltszenen.
Diesen Deutschen trifft man hier nur selten. Der VW-Bulli wurde von straffälligen Jugendlichen im PREDA-Projekt wieder auf Vordermann gebracht und gewinnbringend verkauft.

 

LKWs:

Abtransport von Ananas, die auf einer der unzähligen  Plantagen auf der Insel Mindanao gezüchtet wurden.  Nach ihrer Verarbeitung werden sie in „Dole“- Dosen landen und dann auch in deutschen Supermärkten erhältlich sein.
Ob Menschen oder Waren: Es gibt nichts, das LKWs auf den Philippinen nicht transportieren. Und das auch noch gleichzeitig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und wenn es auf der Ladefläche mal keine Sitzgelegenheiten geben sollte, wird improvisiert. Einfach ein paar Holzbretter quer über das Geländer gelegt und schon haben die Mitfahrer ein mehr oder minder gemütliches Plätzchen.
Sattelschlepper sind vor allem für die Großindustrie im Einsatz. Wenn es um Import-Export-Ware geht, haben vor allem diese Länder ihre Finger mit im Spiel: China, Japan, Vereinigte Staaten, Singapur und Hongkong. Für die deutsche Wirtschaft spielen die Philippienen eine untergeordnete Rolle.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Hilfe von Kipplastern wird der Abfall eingesammelt und zum Müllberg transportiert. Meist bedienen sich die Müllmänner, welche oben auf dem LKW mitfahren, zuerst an der Ladung. Für die Müllsammler bleiben dann nur noch die Reste, die der LKW schließlich auskippt.
Nachdem der Müll gesammelt, sortiert und gereinigt wurde, wird er in „Junk-Stores“ zu Geld gemacht. Von dort aus wird er mit Hilfe von LKWs wieder in den Wirtschaftskreislauf eingeschleust – sprich recycelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hand-Traktoren:

„2 in 1“ ist das Motto dieses landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugs namens „Kuliglig“. Zum einen kann man es als Zugmaschine benutzen, um damit  Anhänger aller Art zu ziehen.
Entkoppelt man aber das Vorderteil vom Anhänger, kann es zum anderen als Hand-Traktor verwendet werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

behördliche Nutzfahrzeuge:

 

Damit die Polizei auf Mindanao auch abgelegene Gebiete erreichen kann, benötigt sie als Einsatzfahrzeug eine Art Geländewagen.
Der hintere Teil des Polizeiwagens ist offen. Damit haben die Polizisten einen guten Blick auf die Umgebung und sind schnell einsatzbereit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieser Radpanzer vor der „Pink Mosque“ in Datu Saudi Ampatuan (Mindanao) soll radikale Rebellen abschrecken.
Im nahegelegenen Militär-Stützpunkt kümmert man sich um die Instandhaltung des Fuhrparks, wozu auch die geländetauglichen Pick-ups gehören. Damit die überwiegend katholischen Soldaten auch dort ihrem Glauben nachgehen können, wird regelmäßig Gottesdienst gefeiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kleine Testfahrt im Polizeiauto!

Fotos: Fritz Stark; missio

Lesen Sie weiter: Fortbewegungsmittel auf den Philippinen – Teil 1

Abonniert hier gerne unseren Blog!

Facebooktwittergoogle_plusmail
Facebooktwittergoogle_plusrssyoutube