Ein etwas anderer Spielplatz

Ein ausrangierter Lkw dient diesen jungen Burkinabé als willkommenes Spielzeug. Abgestellt in der Altstadt von Bobo-Dioulasso fällt das Wrack nicht weiter auf: Schrott und Abfall liegen um das Fahrzeug herum.

Schrott als Abenteuerspielzeug: Die Kinder haben mit dem ausrangierten Laster ihren – nicht gerade ungefährlichen – Spaß…

Ein paar Meter weiter fließt ein Fluss voller Müll. Die Kinder stört das nicht weiter. Vertieft in ihr Spiel, vergessen sie das Elend um sich herum.

Große Armut prägt das Land

Fast die Hälfte der Bevölkerung in Burkina Faso lebt unter der Armutsgrenze. Angesichts dieser Zahlen sind Umweltprobleme in dem westafrikanischen Land eher nebensächlich. Doch es gibt immer mehr Menschen, die sich für das Thema interessieren. Nicht zuletzt, weil sie selbst unter der fehlenden Müllentsorgung leiden: Schmutzige Gewässer und faulende Abfallhaufen sind Brutstätten für Krankheitserreger und Malaria-Mücken.

Fast die Hälfte der Bevölkerung Burkina Fasos lebt unter der Armutsgrenze.

Doch ohne staatlich organisierte Strukturen ist der Kampf gegen den Müll nahezu aussichtlos. Daher greifen viele Bewohner nach wie vor zu einer einfachen, aber gesundheitsschädlichen Methode und verbrennen ihren Abfall.

Projektpartner aus Burkina Faso im Oktober zu Gast bei missio München

BURKINA FASO steht in diesem Jahr im Mittelpunkt der missio-Aktionen rund um den Sonntag der Weltmission im Oktober – der größten Solidariätsaktion der Katholiken weltweit.

Dazu hat missio München im Oktober knapp vier Wochen lang Projektpartner aus Burkina Faso zu Gast. Sie berichten bei Veranstaltungen und in Vorträgen von der Situation der Christen in ihrer Heimat. Mit der feierlichen Aussendung seiner Gäste im Haus der Weltkirche startet missio München am Mittwoch, 4. Oktober, in den Monat der Weltmission.

FOTOS: JÖRG BÖTHLING

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