Start in den Monat der Weltmission

Die Philippinen stehen in diesem Jahr im Mittelpunkt der größten Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit: Mit einem traditionellen Aussendungsgottesdienst im Haus der Weltkirche sind wir von missio und missioforlife am Dienstag (4. Oktober) in den Monat der Weltmission gestartet. Dabei wurden unsere Projektpartner aus den Philippinen in die bayerischen Diözesen und ins Bistum Speyer entsendet. Sie werden in Veranstaltungen und bei Vorträgen knapp vier Wochen lang unter anderem über die Situation der Christen in ihrer Heimat, über Armutsentwicklung, Rechte der indigenen Bevölkerung sowie über Klimawandel und Umweltzerstörung auf den Philippinen berichten.

Alle Infos zum Monat der Weltmission gibt es hier >>

Weihbischof Pabillo bei seiner Predigt in der missio-Hauskapelle.
Weihbischof Pabillo bei seiner Predigt in der missio-Hauskapelle.

In seiner Predigt in der missio-Hauskapelle verwies Weihbischof Broderick Pabillo aus Manila auf die enorme Bedeutung der Schöpfung für jeden einzelnen Gläubigen. Er rief dazu auf, der „lange vergessenen Sorge um die Natur“ mehr Aufmerksamkeit entgegenzubringen. Eng damit verbunden sieht Pabillo eine „Gerechtigkeit für die Armen“: „Wir können nicht Klima- und Naturschutz von Armutsbekämpfung trennen. Die Armen sind die ersten, die unter Umweltzerstörung leiden„, betonte der Bischof.

missio-Projektpartner Danny Pilario mit Praktikantin Alisa Buchstab
missio-Projektpartner Danny Pilario mit Praktikantin Alisa Buchstab

Weihbischof Pabillo ist einer von sechs missio-Projektpartnern aus den Philippinen, die im Oktober während des #Weltmissionsmonats in Pfarrgemeinden und Schulen über die Situation in dem asiatischen Inselstaat berichten werden. Weitere missio-Gäste sind in diesem Jahr der Erzbischof von Cotabato/Mindanao, Orlando Kardinal Quevedo, Bischof Valentin Dimoc aus Bontoc/Luzon, der Koordinator für Kleine Christliche Gemeinschaften vom Pastoralinstitut Bukal ng Tipan, Joseph – Jojit – Guevarra, Pater Danny Pilario aus Quezon City/Metro Manila sowie die Menschenrechtsaktivistin Jocelyn Aquitan aus Kidapawan/Mindanao.

Ausführliche Infos zu unseren Gästen >>

missio-Präsident Huber mit den Gästen aus den Philippinen.
missio-Präsident Huber mit den Gästen aus den Philippinen.

Bei einem an den Gottesdienst anschließenden Empfang begrüßte missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber die Projektpartner aus den Philippinen. Sie werden wie in jedem Jahr zum Monat der Weltmission von missio-Praktikanten zu ihren Veranstaltungen in die Diözesen begleitet. „Der Sonntag der Weltmission ist die größte Solidaritätsaktion der katholischen Kirche. Sie greift auch in den entlegensten Winkeln unserer Erde das Anliegen auf, durch den gelebten Glauben und seine Weitergabe Lebensqualität zu schaffen und zu ermöglichen“, betonte der missio-Präsident. „So wird durch die Kirche die Solidar-, Gebets-, und Lerngemeinschaft für viele Menschen erleb- und erfahrbar.“

Großer Abschlussgottesdienst in Speyer

wms_aussendung_2016_web25Der Sonntag der Weltmission, der in diesem Jahr unter dem Leitwort: „…denn sie werden Erbarmen finden“ (Mt 5,7) steht, wird in diesem Jahr gemeinsam mit dem Bistum Speyer ausgerichtet, wo am Sonntag, 23. Oktober, der große Abschlussgottesdienst im Dom stattfindet. Immer am vierten Sonntag im Oktober sammelt missio in der Kollekte für die ärmsten Diözesen der Weltkirche. Die größte Solidaritätsaktion der katholischen Kirche feiert dabei 90 Jahre Sonntag der Weltmission.

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