Wassernot

SEIT MONATEN hat es im Norden Kenias kaum ein paar Tropfen geregnet. Auf der Suche nach Wasser und Essen ziehen die Menschen umher. Die Dürre lastet schwer auf der Region. Die Chefredakteurin unseres missio magazins, Barbara Brustlein, besuchte vor wenigen Wochen gemeinsam mit dem Fotografen Jörg Böthling die Region.

Eine Familie in der Diözese Marsabit auf der verzweifelten Suche nach Wasser und Weideland für ihre Tiere. Fotos: Jörg Böthling

In der Diözese Marsabit trafen sie missio-Projektpartner Roberto Bronzino. Er und sein Team kämpfen dafür, dass die dort lebenden Nomaden Trockenheit und Hunger überleben. Zu den schwächsten zählen dabei schwangere Frauen und die oft unterernährten Kinder. Bronzino hat 17 mobile Stationen errichtet, von denen aus Aufbaunahrung, etwa mit Vitaminen angereicherte Kekse, sowie Medikamente verteilt werden.

Zu den Nomaden kommen die Flüchtlingsströme aus dem konfliktbeladenen Südsudan. Auch aus dem Ostkongo drängen die Menschen nach Kenia. Burundi kommt ebenfalls nicht zur Ruhe.

Länder wie Kenia, Äthiopien und Uganda sind an der Grenze ihrer Aufnahmekapazitäten. Und dennoch: „Die Grenzen sind offen, und die Menschen nehmen ihre Nachbarn auf und unterstützen sie nach Kräften“, berichtet Barbara Brustlein.

Wer Roberto Bronzino und die Diözese Marsabit bei ihrer Arbeit unterstützen möchte, kann hier spenden. Jede Hilfe zählt!
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