Das neue missio magazin führt hinter unsere "koloniale Kulisse": Hundert Jahre nach dem Ende der deutschen Kolonialzeit wiegt das Erbe schwerer denn je. Unsere Reporterinnen und Reporter berichten im aktuellen Heft aus Hamburg und Lomé. Das deutsche Kolonialabenteur in Togo war zwar kurz und ziemlich erfolglos – doch die Verbindungen zwischen Deutschland und dem Land in Westafrika sind immer noch eng. Hamburg war einst das Tor zur exotischen Welt – und ist bis heute ein Zentrum unkommentierter Erinnerungsorte. Schaut mit dem missio magazin hinter die Kulisse...

In diesem Heft wollen wir Sie einladen, auf unsere koloniale Vergangenheit zu schauen und uns unserer Verantwortung bewusst zu werden. missio-magazin-Redakteurin Kristina Balbach reiste nach Hamburg, das seinen Wohlstand in weiten Teilen den Verstrickungen in die koloiale Ausbeutung verdankt: Noch immer sind Straßen nach Kolonialverbrechern benannt und Denkmale aus der Nazi-Zeit huldigen einer scheinbar heldenhaften Epoche. Aber die Stimmen nach einer kritischen Auseinandersetzung werden immer lauter.

In seiner Reportage "Fest verankert" nimmt Sie missio-magazin-Redakteur Christian Selbherr mit zu seinen Erkundungen in der Haupt- und Hafenstadt Lomé. Togo war von 1884 an ein Teil des kurzlebigen deutschen Kolonialreichs. 1960 wurde das Land unabhängig von Frankreich, das Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg als Kolonialmacht abgelöst hatte. Erfahren Sie, was das westafrikanische Land bis heute mit Deutschland verbindet.

Gastbeiträge - Interviews - Hintergründe

Außerdem im neuen Heft: Ein Gastbeitrag des Historikers Jürgen Zimmerer über Dekolonisierung, ein "Nachgefragt"-Interview mit dem Jesuiten Peter Balleis über die Notwenigkeit, Bildung an die Ränder der Gesellschaft zu bringen, sowie ein "Vordergrund" über die Wahlen in Westafrika – über Demokratie unter erschwerten Bedingungen.

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