Gerade jetzt in Zeiten der weltweiten Corona-Pandemie steht missio München - und damit auch wir von missio for life - Seite an Seite mit unseren Projekt-Partnern in Afrika, Asien und Ozeanien. "Wir beobachten mit großer Sorge, wie sich der Corona-Virus in den Ländern des Südens verbreitet und stehen in engem Kontakt mit unseren Partnern", sagt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber. "Zugleich berührt uns, dass unsere Projektpartner angesichts der Krise in Europa jetzt uns - und auch Sie, liebe Unterstützer und Freunde von missio München - in ihre Gebete mit einschließen."

Auch wenn wir mit unserer interaktiven Ausstellung in den nächsten Wochen nicht unterwegs sind, sind wir vom Homeoffice aus für Euch erreichbar. Kontaktiert uns hier gerne! 

"Ich bin überzeugt davon, dass unser weltkirchliches Netzwerk, das von Solidarität getragen wird, uns allen Mut und Hoffnung schenkt. Gemeinsam werden wir diese Krise überstehen, im Wissen um die schützende Hand Gottes", betont missio-Präsident Monsignore Huber.

Nachrichten unserer Projektpartner:

Brother T. Antony Raj, SHJ, aus Trichy, Indien, schreibt beispielsweise: "Erfüllt von Traurigkeit schreiben wir diese E-Mail. [...] Oft gehe auch auf die Website der WHO, um die jüngsten Berichte zu lesen.[...] Wir, die Brüder der Angelo Province of the Sacred Heart of Jesus, möchten allen Europäern unsere ehrliche Solidarität ausdrücken. Wir beten darum, dass das Virus in Europa und überall sonst so früh wie möglich gestoppt werden kann [...] und schließen die Verstorbenen in unsere Gebete mit ein. [...]
Als kleines Zeichen unserer Sorge um euch, wollten wir euch und unseren anderen Unterstützern in Europa Atemschutzmasken schicken, aber die Regierung verbietet den Kauf von Masken in großen Gebinden. Durch Hamsterkäufe ist es sogar schwierig geworden, einige wenige zu bekommen. [...] Aber bitte zählt auf unseren guten Willen und unsere Gebete."

Fr. Tsega Tadesse, Pastoralkoordinator im Vikariat Harar, Äthiopien, hat uns einen "Letter of Hope" geschickt: "[...] Wir beten in unserem Vikariat dafür, dass Gott Erlösung schickt und sich derjenigen erbarmt, die unter der Covid-19-Pandemie leiden. Wir bitten Gott um ewigen Frieden für die in dieser Situation Verstorbenen und drücken ihren Familien unser Beileid aus.

Gebet für Menschen, die infiziert sind oder unter Quarantäne stehen:

Jesus, während deinem Dienst hier auf Erden hast du deine Kraft und Fürsorge gezeigt, indem du Menschen jeden Alters und in unterschiedlichen Lebensphasen von physischen, mentalen und spirituellen Leiden befreit hast. Steh den Menschen bei, die wegen des Coronavirus deine liebende Nähe brauchen. Mögen sie durch die Fürsorge der Ärzte und Krankenschwestern deine heilende Kraft spüren. Nimm Furcht, Angst und Gefühle von Isolation von den Betroffenen und jenen, die unter Quarantäne stehen. Gib ihnen ein Gefühl für den Sinn, die allgemeine Gesundheitssituation zu verbessern und andere vor der Gefahr zu schützen. Halte deine Hand über ihre Familien und Freunde und gib allen, die sie lieben, Frieden. [...]"

Die Ursulinen Sister Hiwet Ghirmay und Sister Rosina Eyob aus Asmara, Eritrea, beten gemeinsam mit allen Schwestern der Kongregation und dem Psalmisten:

Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe. Denn er errettet dich vom Strick des Jägers und von der schädlichen Pestilenz. Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und deine Zuversicht wird sein unter seinen Flügeln. Seine Wahrheit ist Schirm und Schild. (Ps. 91, 1-4)

Father Firmati Tarimo berichtet von der aktuellen Lage in Tansania: "Die Schulen sind hier geschlossen, genauso die Universitäten, aber die Kirchen sind noch offen. In den Gotteshäusern werden alle denkbaren Vorsichtsmaßnahmen getroffen, aber der Moment wird kommen, an dem auch wir nicht mehr in die Messe gehen können. Derzeit gibt es in Tansania drei Fälle: Eine Person ist aus Belgien eingereist, eine aus Singapur und eine weitere aus Südafrika. [...]"

Father Furaha aus Mbeya,Tansania, schreibt: "[...] dann haben wir erfahren, dass sich offiziell sechs Tansanier mit dem Virus infiziert haben. Wir sind sicher, dass es mehr als sechs sind. Lasst uns spirituell verbunden bleiben in diesen harten Zeiten. Ich werde weiter für die ganze Belegschaft von missio München beten. Bitte tut das auch für uns."

Sr. Teresina Gervasia Kindole, Mutteroberin der Teresina Sisters aus der Diözese Iringa, Tansania, nimmt im Gebet Anteil:
"Wir sind bekümmert über den Verlauf, den die Verbreitung des Coronacirus nimmt, über Krankheit und Tod der Betroffenen.
Wir beten zum Allmächtigen Vater, dass er das Virus stoppt.
Wir beten zu Maria, der Mutter von Jesus und uns allen, dass sie das Virus stoppt.
Wir sind alle bei euch in eurem Leiden und dem Leiden der ganzen Welt."

Der Bischof von Morondava, Msgr. Marie Fabien Raharilamboniaina, schildert uns die aktuelle Situation in Madagaskar: "Das Virus ist mittlerweile auch in Madagaskar angekommen. Die Bevölkerung hat Angst. Es ist trurig die Armen zu sehen, die nichts haben, um sich zu schützen. Gestern bin ich zum Markt gegangen und habe gesehen, wie sie nach einer Zitrone suchen, weil Zitrone als Mittel gegen das Virus gilt. [...] Viele der Armen verstecken sich im Busch. Wir haben 50.000 Säcke Spirulina-Algen als Lebensmittelhilfe verteilt. Viele Leuten wollen in die heiße Region, weil sie gleuben, das Virus könne bei über 28 Grad nicht überleben. Ich zelebriere alleine in der Kathedrale die Messe, die vom Diözesanradio übertragen wird. Abends bete ich mit dem Radio den Rosenkranz. Das ist eine Möglichkeit, mit den Menschen in Kontakt zu bleiben, die ein Bedürfnis nach Gebet und Unterstützung haben."

Bischof Damiano Guzzetti aus der Diözese Moroto, Uganda, blickt sorgenvoll in die Zukunft: "Gemeinsam mit Papst Franziskus beten wir, dass Gott in seiner Gnade eingreifen und das Virus aufhalten möge. Ab heute gelten auch in Uganda Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Keine Versammlungen, keine Feiern und der dringende Appell zuhause zu bleiben. Aktuell heißt es, Uganda sei noch von Covid 19-Infektionen verschont. Wenn sich das Virus hier ausbreitet, kommt es zu einer Katastrophe. Im gesamten Land gibt es gerade einmal 17 Krankenstationen, in denen vom Coronavirus Betroffene behandelt werden können.

Eugene Joseph, Bischof von Varanasi, Indien, versichert uns seiner Verbundenheit: "Dies ist eine Nachricht voll brüderlicher Wärme, um in diesem schwierigen Moment der Angst und Sorge um uns herum mit euch verbunden zu bleiben. Wir beten und wünschen euch Sicherheit und Gesundheit. Unsere Gedanken sind oft in Europa und bei den Menschen dort. [...] In Varanasi legt man uns Vorsicht und Wachsamkeit nahe. Unsere Priester und Ordenangehörigen in den ländlichen Gemeinden sind, so gut es geht, für die Menschen da. Die gesamte Diözese widmet sich ausgiebig dem Gebet und der Fürbitte um die Genesung und das Wohlergehen der Welt, voller Hoffnung auf ein besseres Morgen."

 Fr. Prabhat Chacko IMS aus Varanasi, Indien, zeigt ebenfalls seine Anteilnahme: "[...]Hier in Indien gilt bis 14. April ein vollständiger Lockdown und viele sagen, dass er noch einige Zeit danach andauern wird. Die Armen leiden wirklich sehr darunter. Der Bericht zeigt, dass die Zahl der Infizierten steigt. Alle IMS Mitglieder denken an euch, eure Familien, Freunde und alle menschen in Deutschland und im Rest der Welt, die unter den Auswirkungen der Krise leiden. [...]"

I write this just to let you know that I and all the IMS members are thinking of you, your family, friends and all the people in Germany and all over the world who are affected by Corona Virus. We are all praying for you all during the Eucharist every day. I pray that the Lord brings healing, protection, safety and all the blessings on you all. Let us be united in prayer and wish all that is good and beneficial for all the persons, families and institutions all over the world.

Praying for you & your family, all the people of Germany and all over the world and requesting your prayers,

Zur Unterstützung unserer Projektpartner hat missio München einen Corona-Hilfsfonds über 50.000 Euro eingerichtet und hoffen, diese Summe mit Hilfe unserer Spenderinnen und Spender weiter erhöhen zu können:

Corona-Hilfsfond von missio München:
IBAN: DE96 7509 0300 0800 0800 04
BIC: GENODEF1M05
Verwendungszweck: Corona-Hilfe

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