Was ist missio for life?

missio for life ist das Lernerlebnis zu sozialer Gerechtigkeit weltweit. Mit der interaktiven Ausstellung des internationalen Hilfswerks missio München gewinnen Jugendliche Einblicke in Lebenswirklichkeiten von Gleichaltrigen auf den Philippinen, in Indien und Tansania.

Renu aus Indien, Mercedes und Paulo von den Philippinen und Geoffrey aus Tansania sind die Protagonistinnen und Protagonisten, an deren Leben sie teilhaben dürfen. Die Themen, denen sie dabei begegnen sind: Frauenrechte und Gleichberechtigung im Kontext von arrangierten Ehen und Mitgiftmord in Indien, das Thema Menschenhandel und Zwangsprostitution sowie der Überlebenskampf als Straßenkind auf den Philippinen und das Leben mit und die Erfahrung von Ausgrenzung wegen einer Behinderung. Zur Vor- und Nachbereitung gibt es didaktisches Unterrichtsmaterial sowie die kostenlose Game-App "Renu und die Sari-Revolution".

Das Ziel von missio for life ist es, Jugendliche zu unterstützen, sich in einer sich ständig wandelnden Welt zurechtzufinden, globale Zusammenhänge zu erkennen und den Bezug zu ihrer eigenen Lebenswelt in Deutschland herzustellen. missio bietet mit diesem transmedialen Lernerlebnis ein spannendes Unterrichtsgeschehen für Ihre Schülerinnen und Schüler. Die Inhalte werden in einer Mischung aus Serious Games & Alternate-Reality-Games über Tablets und VR-Brillen erzählt und durch Spiele verdeutlicht. Die mitgebrachten Exponate bilden die Brücke zwischen der virtuellen und der realen Welt.

Wir stehen gerade jetzt in Zeiten der weltweiten Corona-Pandemie Seite an Seite mit unseren Projekt-Partnerinnen und Partner in Afrika, Asien und Ozeanien. Für unsere interaktive Ausstellung haben wir ein umfassendes Hygienekonzept erarbeitet. Wir sind jederzeit über unseren Kontakt für Euch erreichbar!

Aktuelles

Kampf gegen Menschenhandel in Kolkata. Foto: Friedrich Stark

Kampf gegen Menschenhandel in Indien

Zum internationalen Tag gegen Menschenhandel fordert missio München ein größeres weltweites Engagement im Kampf gegen Ausbeutung und Zwangsarbeit.  "Kinder, Frauen und Männer werden in vielen Regionen der Welt als billige Arbeitskräfte missbraucht und entrechtet", mahnt der Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks missio München, Monsignore Wolfgang Huber. "Es ist schockierend, dass heute weltweit viele Millionen von Menschen Opfer von Formen moderner Sklaverei sind. Dabei ist extreme Armut nach wie vor der Nährboden für Menschenhandel und Zwangsarbeit."

Wegen der Dürre in Ostafrika sind viele Menschen in großer Not.

Ende der Dürre in Ostafrika nicht in Sicht

Angesichts der anhaltenden Dürre in Ostafrika wenden sich immer mehr Projektpartner in großer Sorge an missio München. „Die extreme Trockenheit, die Auswirkungen der Corona-Pandemie und jetzt die aufgrund des Ukraine-Krieges steigenden Nahrungsmittelpreise machen den einfachen Leuten das Leben nahezu unmöglich“, schreibt missio-Projektpartner Pater James Kimani Kairu aus der Diözese Eldoret in Kenia in einer Mail.

Entsetzen nach Marcos-Wahlsieg auf den Philippinen

Nach dem Wahlsieg von Diktatorensohn Ferdinand "Bongbong" Marcos Junior auf den Philippinen hofft das Internationale Hilfswerk missio München, dass sich die Arbeit seiner Projektpartner in dem südostasiatischen Land nicht weiter erschwert. "Mit Marcos‘ Wahlsieg stehen der katholischen Kirche schwere Zeiten bevor. Wir stehen eng an der Seite unserer Partnerinnen und Partner auf den Philippinen. Wir hoffen, dass sie sich nicht von den Wahlen entmutigen lassen und weiter furchtlos für die Belange der Armen und Rechtlosen kämpfen werden", sagte missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber.