missio München und wir von missio for life stehen gerade jetzt in Zeiten der weltweiten Corona-Pandemie Seite an Seite mit seinen Projekt-Partnern in Afrika, Asien und Ozeanien. "Mit großer Sorge beobachten wir die Auswirkungen der Maßnahmen im Kampf gegen das Corona-Virus in den Ländern des Südens und stehen in engem Kontakt mit unseren Partnern", sagt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber. "Zugleich berührt uns, dass unsere Projektpartner angesichts der Krise in Europa jetzt uns - und auch Sie, liebe Unterstützer und Freunde von missio München - in ihre Gebete mit einschließen."

Nachhaltige Kautschuk-Produktion in Orlong Hada/Nordostindien. Foto: Friedrich Stark

Seit rund sieben Jahren ist missio München Teil des Netzwerks Global Compact der Vereinten Nationen. Diese Mitgliedschaft ist jetzt verlängert worden. Gemeinsames Ziel ist eine ökologischere und sozialere Globalisierung und damit eine nachhaltige Weltwirtschaft zum Nutzen aller Menschen. Die Partner verpflichten sich, ihre Strategien und ihr Tun an den Nachhaltigkeitszielen des UN-Gremiums auszurichten.

Für die Ausgabe 3/2020 des missio magazins hat Redakteur Christian Selbherr für "Die neuen Glücksritter" bei den Goldsuchern von Kayes im Südwesten von Mali recherchiert. Chefredakteurin Barbara Brustlein war für die Reportage "Nachbarn in Not" im Süden Ruandas unterwegs, wo viele Menschen aus Burundi Zuflucht gesucht haben und zum Teil seit mehreren Jahren darauf warten, nach Hause zu können. Sowohl die Kleinschürfer als auch die geflohenen Burundis leben in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Die derzeitige Situation ist auch in spiritueller Hinsicht eine Herausforderung, aber auch eine Chance! Wir wollen Euch Mut machen und Hoffnung schenken! Dafür bieten wir Euch hier Material für das Gebet zuhause.

Viele Menschen auf den Philippinen haben durch die strengen Ausgangsbeschränkungen alles verloren. Foto: privat

Angesichts der Corona-Pandemie warnt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber vor einer Fokussierung der westlichen Gesellschaft auf sich selbst. "Die Corona-Pandemie als eine weltweite Krise zeigt, dass jeder Mensch egal in welchem Land und auf welchem Kontinent betroffen sein kann. Das Wohlergehen jedes Einzelnen als gleich wichtig zu betrachten, sollte immer unsere Aufgabe als Christinnen und Christen sein", so Huber.

missio magazin Ausgabe 2/2020

Die Ausgabe 2/2020 des missio magazins nimmt Euch mit in einen weitgehend vergessenen Winkel der Erde, den Tschad, genauer gesagt in eines der Flüchtlingslager in der Grenzregion zum Sudan. In Ägypten ist die Situation unter Präsident Abdel Fattah al-Sisi, der sich 2013 mit Hilfe des Militärs an die Macht geputscht hat, ebenfalls ungewiss. Hoffnung macht hingegen das Interview mit Prinz Ludwig von Bayern: Der Ururenkel des bayerischen Königs setzt sich in Kenia dafür ein, dass junge Menschen Arbeit finden. Im Blickwechsel schauen wir nach Manila und München und entdecken, wie Bücher hier zu den Menschen kommen.