Wir sind alle tief bestürzt über den Tod einer ganz wunderbaren missio-Projektpartnerin von den Philippinen: Im Mai 2019 ist die Menschenrechtlerin Schwester Crescencia "Cres" Lucero im Alter von 77 Jahren gestorben. Sie war gerade auf einem Kongress in Indonesien unterwegs, als sie einen Schlaganfall erlitt.

Ein 13-jähriges Mädchen, das sich auf der Straße als Prostituierte anbietet. Das hat Katharina Holdenried während ihrer Reise auf die Philippinen besonders schockiert. "Es ist erschreckend, dass das für viele Mädchen auf den Philippinen die einzige Möglichkeit ist, zu überleben", sagt uns die 22-Jährige nach ihrer Rückkehr.

Im Fokus unserer großen Jahresaktion Monat der Weltmission im Oktober 2019 stand in diesem Jahr die Region Nordostindien. Dort liegt der Bundesstaat Assam, in dem sich sich das größte zusammenhängende Teeanbaugebiet der Welt befindet. Bislang wird die Produktion dort weitgehend von großen Konzernen kontrolliert.

Wir möchten Euch eines unserer Philippinen-Beispielprojekte näher vorstellen: das Kuya-Center in Metro Manila. In der philippinischen Hauptstadtregion leben zehntausende Kinder auf der Straße: Sie sind meist völlig auf sich allein gestellt, verdienen ein paar Pesos als Schuhputzer oder Bettler und schlafen in einem Verschlag auf dem blanken Zement.

12 Schüler des Gymnasiums Schäftlarn reisten 2018 nach Indien und besuchten dort im Rahmen ihres P-Seminars ihre Partnerschule im Khammam. Die Schule und die Diözese Khammam sind einander seit langer Zeit verbunden. Bei ihrer Reise lernten die Schüler aus Bayern auch die Probleme ihrer indischen Altersgenossen kennen.

Wenn es um traditionelle Glaubensvorstellungen geht, blickt man hierzulande meist in skeptische Gesichter. Traditionelle Heiler in Afrika werden oft belächelt. Für uns Europäer mutet das eher rückständig an, wenn nicht gar gefährlich, sollte ein Heiler bei ernsthaften Erkrankungen einem studierten Mediziner vorgezogen werden.