Viele Menschen auf den Philippinen haben durch die strengen Ausgangsbeschränkungen alles verloren. Foto: privat

Angesichts der Corona-Pandemie warnt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber vor einer Fokussierung der westlichen Gesellschaft auf sich selbst. "Die Corona-Pandemie als eine weltweite Krise zeigt, dass jeder Mensch egal in welchem Land und auf welchem Kontinent betroffen sein kann. Das Wohlergehen jedes Einzelnen als gleich wichtig zu betrachten, sollte immer unsere Aufgabe als Christinnen und Christen sein", so Huber.

missio magazin Ausgabe 2/2020

Die Ausgabe 2/2020 des missio magazins nimmt Euch mit in einen weitgehend vergessenen Winkel der Erde, den Tschad, genauer gesagt in eines der Flüchtlingslager in der Grenzregion zum Sudan. In Ägypten ist die Situation unter Präsident Abdel Fattah al-Sisi, der sich 2013 mit Hilfe des Militärs an die Macht geputscht hat, ebenfalls ungewiss. Hoffnung macht hingegen das Interview mit Prinz Ludwig von Bayern: Der Ururenkel des bayerischen Königs setzt sich in Kenia dafür ein, dass junge Menschen Arbeit finden. Im Blickwechsel schauen wir nach Manila und München und entdecken, wie Bücher hier zu den Menschen kommen.

Christliche und muslimische Frauen reichen sich vor der Lehmkirche der Gemeinde Saint Augustin in Niger als Zeichen des Friedens symbolisch die Hand. Foto: Hartmut Schwarzbach

"Die Mauern zwischen Menschen und Völkern zu überwinden" - darum bittet missio-Projektpartnerin Marie Catherine Kingbo aus Niger im ÖkumenischenFriedensgebet 2020.

Hilfe für Menschen mit Behinderung: Father Furaha in seinem "Simama"-Projekt in Tansania. Foto: Friedrich Stark

Um den Einsatz für die Würde und Rechte von Menschen mit Behinderung zu fördern, nimmt missio München das Thema mit dem neuen Webdossier "Wir gehören dazu!" in den Blick. Darin wird unser neues missioforlife-Virtual-Reality-Element rund um den Jungen Geoffrey und das "Simama"-Projekt von Father Furaha ausführlich vorgestellt.

50.000 Euro spendete Reinhard Kardinal Marx aus Mitteln des Erzbistums München und Freising für die private Seenotrettung – nun schon zum dritten Mal. Damit setzt er sich erneut Kritik aus, bekommt aber auch große Anerkennung und viel Lob.

Gefängnisinsassen auf den Philippinen zu Hunderten eingepfercht in Großraumzellen. Foto: Fritz Stark

Zum internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember haben wir auf die menschenverachtende Anti-Drogen-Politik des philippinischen Präsiden­ten Rodrigo Duterte aufmerksam gemacht. "Das Morden muss aufhören", mahnte missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber.