Mit der neuen digitalen Begegnungsplattform #missioforyou bringt missio München Jugendliche und junge Erwachsene aus afrikanischen und asiatischen Ländern und Deutschland näher zusammen. Mit der Aktion sollen junge Menschen hier bei uns, aber auch in den missio-Partnerländern Einblicke in die Lebenswirklichkeiten der jeweils anderen bekommen. Was beschäftigt uns gerade hier und dort? Wie finden wir uns alle in einer sich ständig wandelnden Welt zurecht? #missioforyou soll helfen, globale Zusammenhänge zu erkennen und den Bezug zu den jeweiligen Lebenswelten herzustellen.

missio München hat seinen eigenen Podcast gestartet: Unter dem Titel "Reisewarnung! – Mit missio München unterwegs in Afrika, Asien und Ozeanien" stellt das Hilfswerk Länder vor, in die sonst kaum jemand reist. Der Podcast kann auf allen bekannten Audio-Streaming-Portalen wie spotify, deezer, google und apple podcasts gehört werden. Folgen unter anderem zu den westafrikanischen Ländern Mali, Niger und Burkina Faso, zu Tansania, Senegal sowie zu den Philippinen, zu Äthiopien und zum Irak sind bereits online. "Reisewarnung!" erscheint immer am ersten Donnerstag eines Monats.

Lernen in Zeiten von Corona, das geht – mit engagierten Schülerinnen und Schülern und einem durchdachten Konzept. Die Bildungsinitiative "Jesuit Worldwide Learning" (JWL) bringt mithilfe von E-Learning-Programmen Hochschulbildung in 17 Länder in Afrika, Asien und Südamerika und erreicht damit die Ränder der Gesellschaft. Das Konzept funktioniert auch zu Corona-Zeiten, wie der geschäftsführende Präsident Peter Balleis im Interview mit dem in München erscheinenden missio magazin berichtet.

missio-Partnerin Schwester Mary John Mananzan kämpft auf den Philippinen für die Menschenrechte.

Mary John Mananzan wurde von philippinischen Regierungskreisen vor kurzem als "Terroristin" gebrandmarkt – und kämpft dennoch weiter für die Menschenrechte in ihrer Heimat. Sie kann einfach nicht anders: Sobald sie irgendwo Unrecht spürt, muss sich Schwester Mary John Mananzan zu Wort melden – auch mit 82 Jahren, unerschrocken und unermüdlich. Als vor kurzem die regierungskritische philippinische Journalistin Maria Ressa in einem Verleumdungsprozess verurteilt wurde, kritisierte die Missionsbenediktinerin die Entscheidung heftig.

Father Furaha mit einem Mädchen in seinem Rehabilitationsprojekt "Simama". Foto: Friedrich Stark

"Simama" bedeutet auf Swaheli "Steh auf". Unter diesem Namen hat der Priester Furaha Ntsamayame im Jahr 2013 in Mbeya in Tansania ein Rehabilitationsprojekt für Kinder und Jugendliche mit Behinderung gegründet. Damit will er ihnen und ihren Familien ein gleichberechtigtes Leben ermöglichen. Das Simama-Projekt ist Inspiration für das Virtual-Reality-Modul unserer interaktiven Ausstellung, in der Schüler in das Leben des tansanischen Jungen Geoffrey eintauchen, der nach einem Unfall gelähmt bleibt. Vor einem Jahr haben wir Father Furaha in Tansania besucht. Jetzt schildert er uns, wie hart die weltweite Corona-Pandemie die Familien trifft.

Nachhaltige Kautschuk-Produktion in Orlong Hada/Nordostindien. Foto: Friedrich Stark

Seit rund sieben Jahren ist missio München Teil des Netzwerks Global Compact der Vereinten Nationen. Diese Mitgliedschaft ist jetzt verlängert worden. Gemeinsames Ziel ist eine ökologischere und sozialere Globalisierung und damit eine nachhaltige Weltwirtschaft zum Nutzen aller Menschen. Die Partner verpflichten sich, ihre Strategien und ihr Tun an den Nachhaltigkeitszielen des UN-Gremiums auszurichten.