Father Furaha mit einem Mädchen in seinem Rehabilitationsprojekt "Simama". Foto: Friedrich Stark

"Simama" bedeutet auf Swaheli "Steh auf". Unter diesem Namen hat der Priester Furaha Ntsamayame im Jahr 2013 in Mbeya in Tansania ein Rehabilitationsprojekt für Kinder und Jugendliche mit Behinderung gegründet. Damit will er ihnen und ihren Familien ein gleichberechtigtes Leben ermöglichen. Das Simama-Projekt ist Inspiration für das Virtual-Reality-Modul unserer interaktiven Ausstellung, in der Schüler in das Leben des tansanischen Jungen Geoffrey eintauchen, der nach einem Unfall gelähmt bleibt. Vor einem Jahr haben wir Father Furaha in Tansania besucht. Jetzt schildert er uns, wie hart die weltweite Corona-Pandemie die Familien trifft.

Nachhaltige Kautschuk-Produktion in Orlong Hada/Nordostindien. Foto: Friedrich Stark

Seit rund sieben Jahren ist missio München Teil des Netzwerks Global Compact der Vereinten Nationen. Diese Mitgliedschaft ist jetzt verlängert worden. Gemeinsames Ziel ist eine ökologischere und sozialere Globalisierung und damit eine nachhaltige Weltwirtschaft zum Nutzen aller Menschen. Die Partner verpflichten sich, ihre Strategien und ihr Tun an den Nachhaltigkeitszielen des UN-Gremiums auszurichten.

missio München und wir von missio for life stehen gerade in Zeiten der weltweiten Corona-Pandemie Seite an Seite mit unseren Projekt-Partnern in Afrika, Asien und Ozeanien. "Mit großer Sorge beobachten wir die Auswirkungen der Maßnahmen im Kampf gegen das Corona-Virus in den Ländern des Südens und stehen in engem Kontakt mit unseren Partnern", sagt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber.

Die derzeitige Situation ist auch in spiritueller Hinsicht eine Herausforderung, aber auch eine Chance! Wir wollen Euch Mut machen und Hoffnung schenken! Dafür bieten wir Euch hier Material für das Gebet zuhause.

Viele Menschen auf den Philippinen haben durch die strengen Ausgangsbeschränkungen alles verloren. Foto: privat

Angesichts der Corona-Pandemie warnt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber vor einer Fokussierung der westlichen Gesellschaft auf sich selbst. "Die Corona-Pandemie als eine weltweite Krise zeigt, dass jeder Mensch egal in welchem Land und auf welchem Kontinent betroffen sein kann. Das Wohlergehen jedes Einzelnen als gleich wichtig zu betrachten, sollte immer unsere Aufgabe als Christinnen und Christen sein", so Huber.

Hilfe für Menschen mit Behinderung: Father Furaha in seinem "Simama"-Projekt in Tansania. Foto: Friedrich Stark

Um den Einsatz für die Würde und Rechte von Menschen mit Behinderung zu fördern, nimmt missio München das Thema mit dem neuen Webdossier "Wir gehören dazu!" in den Blick. Darin wird unser neues missioforlife-Virtual-Reality-Element rund um den Jungen Geoffrey und das "Simama"-Projekt von Father Furaha ausführlich vorgestellt.